Anti-Angst-Programm

Für Menschen, die sich vor Schmerzen oder allgemein vor einer zahnärztlichen Behandlung fürchten, ist unser Anti-Angst-Programm gedacht.

Mit diesen behandlungsbegleitenden Maßnahmen können wir Ihnen helfen, die Behandlung gut durchzustehen. Auf den Einzelfall abgestimmt verbergen sich hier verschiedenste Komponenten wie:

  • Ausführliche und ehrliche Aufklärung über die geplanten Behandlungsschritte und deren Auswirkungen
  • Sorgfältige und schonende örtliche Betäubung
  • Vereinbarung von Signalen, mit denen Sie die Behandlung unterbrechen können, wenn Sie eine Pause brauchen
  • Vorbehandlung mit angstlösenden Medikamenten

Die Erfahrung zeigt, dass die letztgenannte Maßnahme aufgrund von Aufklärung und Vertrauensbildung nur bei wenigen Patienten eingesetzt werden muss. Nach der Behandlung heißt es oft: "Es war überhaupt nicht so schlimm, wie ich befürchtet hatte!"

Besonders für Menschen mit Angst vor dem Zahnarzt ist es sinnvoll, einmal das Gebiss in Ordnung zu bringen und dann neue Erkrankungen zu verhindern. Hierfür gibt es unser systematisches Sanierungskonzept.

Als Eltern haben Sie es in der Hand, Ihrem Kind ein vertrauensvolles und angstfreies Verhältnis zum Zahnarzt zu ermöglichen. Hier einige Anregungen:

  • Nehmen Sie Ihr Kind frühzeitig zum Zahnarzt mit, zum Beispiel, wenn Sie zur zahnärztlichen Untersuchung gehen.
  • Spielen Sie zu Hause „Zahnarzt“.
  • Sagen Sie die Wahrheit; versprechen Sie nichts, was der Zahnarzt nicht halten kann!
  • Bleiben Sie selbst bei der Behandlung Ihres Kindes ruhig. Unruhe bei den Eltern überträgt sich schnell auf das Kind und erzeugt mehr Angst, als nötig wäre.
  • Erzählen Sie Ihrem Kind nicht, dass die Behandlung „sicher nicht weh tun“ wird. Behaupten Sie aber auch nicht, dass ihm der Besuch beim Zahnarzt Schmerzen bereiten wird. Am besten ist es, wenn diese Dinge zwischen dem Kind und dem Zahnarzt direkt besprochen werden.