Verhalten nach chirurgischen Eingriffen

Zahnentfernungen und andere operative Behandlungen wie Implantationen oder Parodontalbehandlungen können nach Abklingen der lokalen Betäubung Wundschmerzen und Schwellungen, möglicherweise auch Nachblutungen hervorrufen. Hier hilft schonen, kühlen und evtl. die Einnahme von Schmerzmitteln.

Ein Kissen mehr als sonst!

Um eine Schwellung oder Nachblutung zu vermeiden, sollte man den Kopf beim Liegen höher lagern als das Herz.
Generell sollte man am Tag eines chirurgischen Eingriffes auf Koffein, Nikotin und Alkohol völlig verzichten. Hierdurch lassen sich am besten Nachblutungen und Wundheilungsstörungen vermeiden.

Wenn eine Blutung nicht von selbst aufhört, setzen Sie die Stelle, aus der es blutet, vorsichtig unter Druck (z.B. mit einem Tupfer oder einem zusammengerollten Stofftaschentuch). Diese Kompression sollten Sie mindestens eine halbe, besser eine ganze Stunde oder länger, aufrecht erhalten. Wenn der Außendruck auf die Wunde größer ist als der Blutdruck, kommt die Blutung zum Stillstand und das Blut kann gerinnen.

Zum Kühlen kann man Hot-Cold-Packs (aus der Apotheke), Kühlakkus oder Eisbeutel verwenden. Immer sollte man das Kühlmittel von außen anwenden (mit leichtem Druck auf die Wange halten oder binden) und es mit einem Handtuch oder einer Stoffserviette umwickeln, um die Haut nicht zu schädigen.
Legen Sie gelegentlich eine Pause ein und kühlen Sie nach 10 bis 20 Minuten weiter. In der Regel macht es Sinn, am Operationstag und am folgenden Tag zu kühlen.